
Einer meiner Schwerpunkte ist die erfolgreiche Behandlung von Kopfschmerzen und Migräne. Ich behandle fast alle Arten von Kopfschmerzen: Spannungskopfschmerzen, Kopfgelenks-Kopfschmerzen, Cluster-Kopfschmerzen und natürlich auch Migräne. Die Ursachen für Kopfschmerzen sind vielfältig, daher ist auch hier die umfassende Anamnese und Diagnostik besonders wichtig.
Denn erst dann kann ich die aktuellen Behandlungskonzepte, wie z.B. Botox-Injektionen anwenden. Seit mehreren Jahren stehen uns auch spezifische Migränetherapien wie die monoklonalen Antikörper zur Verfügung, seit Neuestem auch ein so genannter Gepant in Tablettenform, für die Behandlung der chronischen Migräne. Die Erfolge damit sind bahnbrechend und lassen wieder Lebensqualität für die erkrankten Patienten zu. Der ganzheitliche Therapieansatz stellt aber weiterhin stets die Basis für erfolgreiche Behandlung dar. Seit vielen Jahren arbeite ich eng mit psychosomatischen Kliniken zusammen, die bei schwerbetroffenen Schmerzpatienten oft die Notlage auffangen können und in ihren ganzheitlichen Therapien für die Patienten neue Zukunftsperspektiven eröffnen können. Im Vorfeld geplanter Therapien gegen Depressionen und zur Behandlung der ADHS führe ich in unserer Praxis wichtige EEG-Untersuchungen durch.
Die Epilepsie ist durchaus eine weit verbreitete neurologische Erkrankung. Etwa ein Prozent der Bevölkerung ist davon betroffen, jeder zehnte Mensch erleidet mindestens einmal im Leben einen epileptischen Anfall. Viele erstmalig auftretende Anfälle können sofort wirksam behandelt werden, sodass die Patienten mit der Gabe des ersten Präparates langfristig anfallsfrei werden können.
Bei einem Teil der Betroffenen kann jedoch eine Kausalkette von Körpervorgängen zu Grunde liegen, die ggf. auch zur Bewusstlosigkeit führen kann. Es ist sogar möglich, dass auch eine andere Grunderkrankung der erfolgreichen Behandlung entgegenwirkt. Daher passiert es oft, dass diese Patienten trotz Einsatz unterschiedlichster Präparate weiterhin unter Anfällen leiden, die häufig oft auch von psychiatrischen Störungen oder kognitiven Defiziten begleitet werden.
Um das Anfallsmanagement für den Patienten zu verbessern und so seine Lebensqualität wieder steigern zu können, sollten neben der Therapie der Anfälle auch die Begleiterkrankungen frühzeitg behandelt werden.
Im Rahmen unserer Epilepsie-Sprechstunden bieten wir die Aufklärung und Betreuung der Angehörigen an. Darüber hinaus die verkehrsmedizinische Beratung der Epilepsie-Patienten oder auch die Klärung bzgl. Kinderwunsch bei Epilepsie.

Viele Menschen erleiden allerdings – mit und ohne epileptische Anfälle – erstmalig Bewußtseinstörungen oder plötzlich auftretende Bewusstlosigkeit, sogenannte Synkopen.
In meinem Fachgebiet der Neurologie haben wir inzwischen gute Möglichkeiten, die Ursachen dieser Ausfälle zu erforschen.
Das heißt für Sie, dass ich fachübergreifend mit den Kollegen der Neurochirurgie, Orthopädie, Urologie, Kardiologie, Endokrinologie, Neurophysiologie, Psychiatrie bzw. Psychosomatik zusammen arbeite, sodass wir alle zur Verfügung stehenden diagnostischen Werkzeuge erfolgreich nutzen können.
Das bedeutet für den Patienten, dass wir frühzeitig die Weichen für die Zukunft stellen und die Lebensqualität deutlich verbessern können.
Unsere Parkinson-Sprechstunde ermöglicht bei der komplexen Erkrankung, die ganz unterschiedlich verlaufen kann, eine gezielte neurologische Untersuchung, eine Überprüfung der Diagnose und eine individuelle Anpassung der Medikation sowie weitere Behandlungsbausteine wie Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie.
Bei unklaren Beschwerden wie Händezittern, Steifigkeit der Gelenke und/oder Störungen des Gangbildes klären wir ab ob eine Parkinson-Erkrankung besteht oder nicht.
Unsere Parkinson-Sprechstunde hilft dabei zu entscheiden, ob zusätzliche Behandlungsmöglichkeiten wie Botox, eine stationäre Komplexbehandlung, eine Medikamentenpumpe oder tiefe Hirnstimulation sinnvoll sind.
Termine machen Sie bevorzugt gerne über unsere Mitarbeiter in der Praxis unter der Telefonnummer 0228 9212890.
Bei neurologischen Engpasssyndromen sind elektrophysiologische Untersuchungen oft wichtig, um das Ausmaß der Nerven-Schädigung genau zu bestimmen und daraus abzuleiten, ob eher eine konservative Behandlung reicht oder ob ein Handchirurg operativ tätig werden sollte, z.B. beim Karpaltunnelsyndrom. Bei typischer Klinik ist eine elektroneurografische Untersuchung zur Diagnosesicherung und Therapieentscheidung sinnvoll; ergänzend können Bildgebung wie Neurosonografie oder MRT helfen.
Auch bei der neurologischen Erkrankung Polyneuropathie sind elektrophysiologische Untersuchungen wichtig, um die Diagnose zu sichern und dann geeignete therapeutische Maßnahmen einzuleiten.
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